Klassik Radio und der Facebook-Shitstorm

18.08.2011  |  Uncategorized  |  No Comments  |  Share

Auf facebook.biz ist aktuell die Geschichte des Klassik Radios zu lesen, in der die Hörer auf der Facebook-Wand gegen den Radiosender rebellieren.

Fallen auf der Pinnwand Wörter wie “Zensur”, sollten bei jedem Community Manager die Alarmglocken klingeln. Dies darf nicht das Ziel einer Facebook Seite sein.

Das Aus einer Radiosendung hat zu negativen Feedback geführt, der sich nur verstärkte, als Reaktionen des Senders hauptsächlich darin bestanden, Kritik zu entfernen. Die Grundstimmung auf der Seite kippte. Mittlerweile hat der Stationsmanager eine Erklärung abgeben und beim ersten Blick auf die Facebook-Seite ist die Lage schon wieder entspannter.

Was man mal wieder sieht: Immer einen Plan in der Schubladen haben, wie zu reagieren ist, wenn es auch nur ein Shitstürmchen gibt. Was ganz schlecht ist: Nix tun oder gar löschen.

Warum ich bei DAB+ immer ein bisschen an Google+ denken muss

17.08.2011  |  Uncategorized  |  2 Comments  |  Share

Google+ ist für Google der wiederholte Anlauf um den Social-Network-Markt zu erobern; wurde ja von vielen eingefordert. DAB+ ist für das Radio der wiederholte Anlauf um die Digitalwelt zu erobern; wurde ja auch von vielen eingefordert. Wenn ich mir den interessanten Blogartikel von Radiofan Christoph Till durchlese, dann merke ich, dass Google mit seinem Plus einen besseren Job macht. DAB+ ist doch im Grunde noch ziemlich verkopft und entspricht bisher nicht der Hörwelt der Radionutzer.

Christoph Till: Auch wenn viele Dinge gegen DAB+ sprechen, wie beispielsweise die mittlerweile weite Verbreitung von schnellem Internet, so kann DAB+ zumindest ein Übergangsstandard zwischen schnellem Internet und der derzeitigen Empfangssituation mit UKW sein. Die aufgeschaltenen Programme versprechen durchaus einen Mehrwert gegenüber der Empfangssituation mit UKW, wo es viele gleich strukturierte Programme gibt. DAB+ kann hier einige Dinge besser machen und so gegenüber UKW durchaus eine echte Konkurrenz aufbauen. Ich werde mir in jedem Fall ein DAB+ Gerät kaufen und den neuen Standard ausprobieren. Allerdings sollten die Macher schnell daran arbeiten, den Standard aufs Bundesgebiet auszudehnen. Die Internetkonkurrenz schläft nicht.
DAB+ – innovatives Übertragungsmedium oder Totgeburt?

“Man möchte nicht immer selbst entscheiden”

16.08.2011  |  Uncategorized  |  No Comments  |  Share

Thilo Trump hat sich kurz nach dem DAB+-Start im Result-Blog (von den Marktforschern der Result GmbH) mit der Radiozukunft auseinandergesetzt. Seine Beobachtungen:

1. Nutzungssituationen und Motive bleiben bestehen
2. Man möchte nicht immer selbst entscheiden
3. Marken können Orientierung in unübersichtlichen Medienwelten schaffen
4. Ein Offline-Community ist schon da

Im Detail könnt ihr die Punkte im Result-Blog nachlesen.

Der komische Start von OpenLeaks

15.08.2011  |  Uncategorized  |  No Comments  |  Share

Jetzt haben wir gut ein halbes Jahr auf ein Lebenszeichen von OpenLeaks, der Whistleblower-Plattform von Daniel Domscheit-Berg, gewartet (siehe Was mit Medien vom 16.12.2010: Warten auf OpenLeaks). Ein Stresstest ging in dieser Woche wohl gründlich in die Hose und gipfelte gar in den Ausschluss von Daniel Domscheit-Berg vom Chaos Computer Club. Dazu ist auch mehr bei Netzpolitik.org in dem Artikel “Ein weiterer Rückschlag für die Whistleblower” und einem Kommentar zum Vorfall zu lesen. In diesem Kontext finde ich das Radiointerview interessant, welches Daniel Domscheidt-Berg der Hörfunk-Kollegin Vera Linß gab (Video via WWWagner.tv)

WMM goes Webradio

14.08.2011  |  Uncategorized  |  No Comments  |  Share

Vier frische “Was mit Medien”-Ausgaben + Musik + 24/7 = http://www.wasmitmedien.de/radio/

Sommerpause zu Ende

13.08.2011  |  Uncategorized  |  No Comments  |  Share

Ich habe in meinem privaten Blog ein paar Gedanken zum Ende unserer Sommerpause aufgeschrieben. Was war, was wird, und so.

Re: “News of the World”

20.07.2011  |  Uncategorized  |  No Comments  |  Share

Spätestens als ich gestern diesen lustigen Meedia-Tweet las (“Unbekannter greift Rupert Murdoch mit Rasierschaum-Torte an: Gattin Wendi Deng schlägt zurück.”) wußte ich, dass wir den Fall Murdoch in “Was mit Medien” als Hörspiel vertonen müssen. Spiegel Online hat eine sehr interessante und anschauliche Chronik zusammen gestellt (siehe Bild).

Davon ab schreibt Wortfeld über eine Leseranalyse der auch verblichenen News-of-the-World-Webseite. Schaut euch das mal an: Ich mag ja Spinnengraphiken und Sinus-Analysen.

Die Diskussion im Radio: Streit um die Tagesschau-App

19.07.2011  |  Uncategorized  |  1 Comment  |  Share

Spannend, der NDR thematisiert seinen Streit mit den Verlegern in eigener Talksendung. In der NDR Info Redezeit diskutieren am Dienstag (19. Juli) ab 21.05 Uhr: Ulrich Hackmack (Verleger “Weser Kurier” und “Bremer Nachrichten”), Thomas Hinrichs (stellvertretender Chefredakteur der Tagesschau) Franz Sommerfeld (Redaktionsvorstand des Zeitungshauses “M. DuMont Schauberg” (MDS)). Es kann auch angerufen und gemailt werden.

Apple mit HTML5-Apps umschiffen

19.06.2011  |  Uncategorized  |  No Comments  |  Share

Ich bin schon gespannt wie auf dem diesjährigen Medienforum (beginnt morgen in Köln) die Verleger über Apps reden. Im letzten Jahr waren Verlagsapps der letzte Schrei. Quasi das Karohemd der Laufstegwochen. In den letzten Monaten gab es aber immer mehr Verleger, die sich über den Protektionismus bei Apple geärgert haben. Roland Legrand hat jetzt am Beispiel der Financial Times aufgeschrieben, wie Publisher mit HTML5-Apps Apple umschiffen können.

Tom Buhrow und die Eurorettung

19.06.2011  |  Uncategorized  |  No Comments  |  Share

Das Wort “Eurorettungsfonds” nehme ich nicht in den Mund!

Tom Buhrow auf dem Norddeutschen Journalistentag (18.06.2011) in Hamburg. Mr. Tagesthemen kritisiert die Hörigkeit deutscher Journalisten. Es werde einfach so die Propaganda der Regierung geschluckt. Der Begriff “Eurorettungsfonds” klingt zwar gut, ist aber falsch: Ob dieser Akt den Euro retten, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass wir jetzt viel Geld für Griechenland mobilisieren und dass es den überschuldeten Euro-Peripherie-Ländern Zeit für einen weiteren Atemzug verschafft. // via mein privates Blog.